Wir haben mit Servos die besten Erfahrungen gemacht
- einige Grundsätzliche Gedanken zur Servobefestigung:



Fast alle Methoden befestigen den Draht am Servoarm und haben damit den
Federweg an der Zunge. Daraus ergeben sich folgende Probleme:

- Der Servo drückt am kurzen Arm des Hebels und benötigt mehr Kraft.
- Die Weichenzunge ist am längeren Hebel und drückt leichtgängige
Servos in der Endstellung wieder zurück, der Servo arbeitet wieder in die
programmierte Endstellung. Dies erzeugt das Brummen.
Abschalten in der Endstellung kann bei Federzungen dann
den Servo zurückdrücken und die Zungen liegen evtl. nicht mehr an.
- Wenn der Servo einen (zu) weiten Weg beschreibt, wird der Draht gebogen und kann
aus der Stellschwelle gezogen werden.
Deshalb haben wir eine alternative Befestigung erarbeitet:



Vorteile dieser einfachen Befestigung:

- Bei dieser Methode ist der Draht am Drehpunkt fixiert.
- Der Weg vom Drehpunkt zur Stellschwelle ist kurz (praktisch ohne Federung)
- Der Weg vom Drehpunkt zum Servohorn ist lang (mit Federung).
- Der lange Hebel benötigt nach dem Hebelgesetz weniger Kraft und so können
auch Federzungen problemlos gestellt werden ohne dass sie den Servo zurückdrücken.
- Selbst wenn der Servo weit dreht, kann der Draht durch das Loch im Hebel gleiten
und die zusätzliche Länge ausgleichen.
- Der Stelldraht muss nicht mehr gebogen werden
- Alle Schrauben sind senkrecht zur Anlagenplatte und somit leicht zugänglich

- Da immer wieder der Kreisbogen, welchen der Stelldraht beschreibt, als Problem
angesehen wird (die Ausschwenkung wäre zu groß), habe ich eine Zeichnung zur Analyse
gemacht. Daraus ergibt sich eine Abweichung von 0,2mm zum direkten Stellweg.
Dies macht sicher keine Probleme:




Montageschritte:

Die Platte unter dem Servo ist glasklar und hat zwei Führungslöcher für die Befestigungsschrauben.

1 - Stelldraht einstecken, mit den beiden Hülsen sichern und ein Stück Doppelklebeband auf die Platte kleben.
2 - Draht von unten in die Stellschwelle einfädeln und die Platte so ankleben, daß der Draht ca. senkrecht steht,
die glasklare Platte ermöglicht problemloses Einfädelnd des Drahtes.
3 - Servo auf die Platte schrauben, in Mittelstellung fahren (an die Ansteuerung anschließen)
4 - Hebel aufschrauben.
5- Zum guten Schluß noch den Draht und die Hülsen in die richtige Position schieben, ein langes
Stück der Hülsen obendrauf als Schutz vor Verletzungen und fertig!

Direktlink zu den Befestigungen im Shop


Auch passend für die ESU-Servohalter erhältlich:



und für normale Servos: